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Veranstaltungen

Vorankündigungen der Jobstarter-Veranstaltungen 2019Im Zusammenhang mit dem Thema Ausbildung 4.0 bieten wir für kleine und mittlere Unternehmen runde Tische und Workshops sowie andere Veranstaltungen an.

 

 

Aktuelle Veranstaltungen

Ausbildung 4.0 und Partner in der Region

Melden Sie sich gleich hier an.

 

Programm:

  • 09:00 Uhr Eröffnung durch die bfz-Standortleitung Christoph Schreder 
    Grußwort von Gabriele Bauer, Oberbürgermeisterin der Stadt Rosenheim
  • 09:30 Uhr DigiKompiV - ein JOBSTARTER plus-Projekt zur Unterstützung von KMU, Constanze Baruschke, bfz gGmbH Rosenheim, DigiKompiV Projektleitung
  • 09:45 Uhr Schule und Wirtschaft vernetzen - Bildungspartnerschaften als Brücke zw. Theorie und Praxis in der Berufsorientierung, Thomas Gebert, Industrie- und Handelskammer Rosenheim
  • 10:30 Uhr Das Zentrum Forschung, Entwicklung und Transfer der TH stellt sich vor - Leistungen und Förderungen für die Wirtschaft, Wolfgang Alversammer, Technische Hochschule Rosenheim
  • 11:15 Uhr Herausforderungen in der Ausbildung durch die Digitalisierung begegnen - Unterstützungsangebote und Entwicklungen, Michael Scholze, Handwerkskammer für München und Obb.
  • 12:00 Uhr Zusatzqualifikationen und Robotik in der Ausbildung, Marcel Schwarz, JOBSTARTER plus-Projekt ZQ.net, Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) g GmbH, Ausbildungszentrum Zwickau
  • 13:00 Uhr Fachkräftesicherung in Bayern und das neue Qualifizierungschancengesetz, Holger Hain, Taskforce FKS +, Projektkoordinator Fachkräftesicherung Bayern
  • 13:45 Uhr Digitalisierung in der Ausbildung - ein Praxisbeispiel, Michael Mühlegg, Nachwuchsstiftung Maschinenbau gGmbH Tübingen
  • 14:30 Uhr Digitale Lernfabrik - Industrie 4.0, ein Förderprojekt des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Jürgen Hübsch, bfz gGmbH München
  • 15:15 Uhr Gemeinsam ausbilden - digitale Verbundausbildung, Andreas Jackson und Constanze Baruschke, DigiKompiV - ein JOBSTARTER plus-Projekt zur Unterstützung von KMU

 

Workshops

10:00 Uhr        Digitale Lernmedien (Andy Lüdemann)

11:00 Uhr        Mitarbeitereinbindung & -akzeptanz in der Digitalisierung (Maria Maier)

12:00 Uhr        Digitales Recruiting und Ausbildungsmarketing (Alexander Pinker)

13:00 Uhr        Methodik und Didaktik in der Ausbildung (Andy Lüdemann)

14:00 Uhr        Mitarbeitereinbindung & -akzeptanz in der Digitalisierung (Maria Maier)

15:00 Uhr        Digitales Recruiting und Ausbildungsmarketing (Alexander Pinker)

 

Meeting-Point 

Zwischen den Vorträgen und Workshops besteht die Möglichkeit für die Besucher, sich untereinander und mit Experten auszutauschen

 

In Zusammenarbeit mit

  • Digitale Lernfabrik, Berufliche Fortbildungszentren (bfz) gGmbH München
  • Handwerkskammer für München und Oberbayern /  Kreishandwerkerschaft Rosenheim
  • Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, Geschäftsstelle Rosenheim
  • Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 Augsburg
  • ROSIK e.V. - Rosenheimer Initiative zur Förderung der Informations- und Kommunikationstechnik
  • Stellwerk 18 / Nachwuchsstiftung Maschinenbau gGmbH Tübingen
  • Technische Hochschule Rosenheim
  • vbw - Taskforce FKS+ Fachkräftesicherung Bayern
  • Wirtschaftsförderung der Stadt und des Landkreises Rosenheim

 

Highlight

Infomobil des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums Augsburg - Digitalisierung zum Anfassen

Von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr stündliche Führungen à ca. 30 Minuten für je 15 Pers. max.

Das Mittelstand 4.0-Mobil zeigt als mobiler, ausfahrbarer Ausstellungsraum Digitalisierungslösungen für den Mittelstand.

Ein Lkw ausgestattet mit Demonstratoren zeigt Digitalisierungslösungen für den Mittelstand. Experten präsentieren verschiedene Anwendungen und Einsatzmöglichkeiten, beantworten Fragen und geben Praxistipps.

 

kompetenzzentrum-augsburg-digital.de

 

 

Die Workshop-Experten

Andy Lüdemann

Andy Lüdemann entwickelt für Unternehmen Konzepte rund um den Einsatz digitaler Medien in Lehr-, Lern-, und Arbeitsprozessen. Auch qualifiziert er Menschen in Themengebieten wie „Digitales Lernen“, „Medienkompetenz“ und „Digitalisierung der Arbeit“. Er hat viele Jahre Erfahrung im Bereich der beruflichen Bildung gesammelt, unter anderem in einem großen Technologiekonzern. Neben seiner Berater- und Trainertätigkeit unterstützt er auch verschiedene staatliche und gemeinnützige Institutionen im Bereich der Medienbildung.

 

Maria Maier

Maria Maier hat Maschinenwesen studiert und ist am Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb) der Technischen Universität München tätig, während sie ihren Master in Maschinenwesen abschließt. Im Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 Augsburg und in ihrer Tätigkeit am iwb liegt ihr Fokus auf dem Thema Arbeit 4.0 und hier insbesondere auf Mitarbeitereinbindung und produktionsintegriertem Lernen.

 

Alexander Pinker

Alexander Pinker ist Innovation-Profiler, Future Strategist und Startup-Experte. Er berät Unternehmen im Bereich Innovationen, Technologien und aufkommenden Trends und gründete 2011 die Medialist Innovation, welche sich auf Trend Scouting, Zukunftsforschung und Digital Mindsetting spezialisiert hat. Er ist Vorstand des Startup-Netzwerks SUN und Gründungsmitglied und Foresight Expert bei Futures Space, Dozent an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt und Autor des Buchs „Innovationen im Handel - Innovationstechnologien und digitale Strategien für Einzelhändler“.

Vergangene Veranstaltungen

Ein Hinweis auf den Workshop Imagefilme und Lernvideos erstellenIn diesem Workshop ging es um die Erstellung von Videoproduktionen im Unternehmen. 12.04.2019, 9.00 Uhr im bfz Rosenheim

Die fast ausgebuchte Veranstaltung wurde von fünf Unternehmen wahrgenommen, die bis zu drei Mitarbeiter entsandt hatten. In der Vorstellungsrunde zu Beginn zeigte sich schnell, dass die Intentionen und Erwartungen der entsandten Mitarbeiter zu diesem Workshop auseinander gingen. Da dies aber nur die Inhalte der Videoproduktion betraf, waren alle Teilnehmer sehr aufmerksam und interessiert an den Ausführungen der beiden kompetenten Video-Profis Klaus Kranewitter und Bernd Schröder. Einige Teilnehmer brachten die Idee mit, einen Imagefilm für bzw. über ihr Unternehmen zu erstellen mit dem Zweck, neue Auszubildende zu gewinnen. Bei Anderen ging es primär um die Erstellung von Lernvideos von und für Auszubildende. Und bei den Teilnehmern, die mal „reinschnuppern“ wollten, zeigte sich im späteren Pausengespräch, dass sie durchaus beide Ideen für ihr Unternehmen interessant fanden.

Nach einer Begrüßung und der Bekanntgabe des „Fahrplans“ für den Workshop durch den Ausbilder und Projekt-Mitarbeiter Andreas Jackson, startete der Workshop mit dem Zeigen von guten und schlechten Beispielen für Videos. So war man auch gleich mitten im Thema.

Nach dem Vorstellen der einzelnen Produktionsstufen einer Videoproduktion, Fragen zum Equipment, zur Schnittsoftware und zu allem anderen Themabezogenen war man bereit für eine Stärkung.

Nach dem Mittagessen und der ganzen Theorie ging es nun an die praktische Umsetzung des neu Erlernten. Hierzu wurden mehrere Teams gebildet. Zwei Teams erstellten Lernvideos an den Maschinen der Metallwerkstatt, einerseits unter Anleitung der Video-Profis und anderseits mit dem Know-how der Auszubildenden, was den Werkschutz und die Arbeitssicherheit anging. Ein anderes Team widmete sich der Erstellung eines Image-Videos, mit dem Ziel junge Menschen als Auszubildende für ihr Unternehmen zu gewinnen.

Hierfür wurden an alle Teams iPads mit der benötigten Software zur Verfügung gestellt. Eine Einweisung für die Handhabung und der Umgang mit der Schnittsoftware der iPads war vorher Bestandteil des Workshops.

Am Ende hatte man noch genug Zeit, die erstellten Videos ausführlich zu besprechen. Natürlich waren die entstanden Ergebnisse noch nicht perfekt, aber für einen ersten Versuch wirklich nicht schlecht. Auf jeden Fall konnte so sichergestellt werden, dass alle Teilnehmer, also auch die Azubis, mit allen erforderlichen Informationen zur erfolgreichen Lernfilmproduktion, ausgestattet wurden.

Andy Lüdemann moderiert den Austausch18.07.2019

Der Ausbilder-Stammtisch greift verschiedene Brennpunktthemen mit Schwerpunkt Ausbildung 4.0, also Ausbildung in Zeiten der Digitalisierung auf.

Zu diesen Themen bieten wir immer wieder Experteninput und moderieren den Austausch. Am 18. Juli trafen sich zum zweiten Mal Ausbilder und Unternehmer zum Ausbilder-Stammtisch.

Dieses Mal lag der Fokus auf dem Thema Verbundausbildung: Manch kleine und mittlere Firma kann sich keinen Vollzeit-Ausbilder leisten oder verfügt nicht über die notwendigen Ressourcen oder das notwendige Know-how, um dem Azubi die notwendigen Inhalte zu vermitteln.

Angedacht ist, regional die Möglichkeit zu schaffen, Inhalte „auszulagern“. Dieses Auslagern ist in verschiedenen Modellen denkbar: so können sich beispielsweise mehrere Firmen zusammenschließen in einem Verbund und ihre Azubis für bestimmte Inhalte in anderen Firmen schulen lassen. Diese Option geht aber auch mit Bedenken einher: Was ist, wenn es dem Azubi in der anderen Firma besser gefällt, was wenn die andere Firma den Azubi abwirbt? Wie sind Datenschutz und Betriebsgeheimnisse zu handhaben?

Klar wurde, dass der Verbund eine Win-Win-Situation für alle beteiligten Unternehmen herstellen muss. Gut durchdachte vertragliche Regelungen und Datenschutzbestimmungen können hier Absicherung schaffen. Zudem gibt es Beispiele, dass Azubis eine stärkere Bindung zum Ausbildungsbetrieb entwickeln, gerade wenn dieser die Ausbildung fördert und vielfältige Möglichkeiten bietet, sich entsprechendes Fachwissen, auch andernorts, anzueignen.

Eine weitere Möglichkeit bietet die sogenannte Auftragsausbildung. In diesem Modell werden Inhalte in überbetriebliche Ausbildungsstätten ausgelagert. Für Handwerksbetriebe gibt es hier die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung, kurz ÜLU; für Industriebetriebe bieten das vor Ort verschiedene Firmen und Träger an.

Wie nun das Thema Verbundausbildung in einen Zusammenhang mit 4.0 bringen? Das Grundkonzept sieht vor, eine Online-Plattform mit Ausbildern und Auszubildenden zu erstellen.

Gerade für kleine Unternehmen sind aufwändig produzierte Lerneinheiten und Plattformen nicht in den Arbeitsalltag integrierbar und passen nicht ins Budget.

Im Rahmen des Projekts testen wir verschiedene Möglichkeiten. Das Grundkonzept besteht aus einer Lernplattform, in der kleine Lerneinheiten zur Verfügung gestellt werden. Diese Einheiten können vom Ausbilder vorgegeben werden oder selbständig von den Auszubildenden erarbeitet werden. Zu den einzelnen Lerneinheiten werden dann kurze Lernfilme von den Azubis erstellt. Ebenso in die Plattform integriert werden Foren, in denen sich Ausbilder und Auszubildende zu verschiedenen Themen austauschen können.

Ebenso sind verschiedenste andere Module integrierbar: Messengerdienste, Webinare, Online-Klassenzimmer (beispielsweise für Stützunterrichte) sowie bereits bestehende Dienste anderer Anbieter.

Besonders der IT-Bereich ist in der Ausbildung aktuell sehr gefordert. Aufgrund der immer schneller voranschreitenden Technisierung, verändern sich in den IT-Firmen die zu vermittelnden Inhalte immer schneller. Demgegenüber stehen Rahmenlehrpläne, Ausbildungsrahmenpläne und IHK-Prüfungen.

Trotz der in Kürze zu erwartenden Neuerungen bedarf es zusätzlicher Schulungen in verschiedenen Bereichen und nach Möglichkeit einer intensiveren Zusammenarbeit mit den Berufsschulen. Auch hier könnte man via Online-Modulen gemeinsame Projektarbeiten entwickeln und durchführen. Auch hier eine Win-Win-Situation: Die Schulen sind näher dran am beruflichen Alltag, die Firmen erfahren mehr Austausch und Unterstützung.

Wie schon das letzte Mal nutzten die Ausbilder den „Stammtisch“ in den Räumlichkeiten des bfz, um sich auch über die verschiedenen Probleme im Bereich der Ausbildung auszutauschen: Kommunikation zwischen und mit den Jugendlichen, Handhabung sozialer Probleme, Förderung von Jugendlichen während der Ausbildung.

Ausbilder-Stammtisch am 21. März 2019 im bfz Rosenheim

 

In den Räumlichkeiten der Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gemeinnützige GmbH, trafen sich kürzlich Ausbilder und Unternehmer zum ersten Ausbilder-Stammtisch.

In Rosenheim entsteht langfristig eine Beratungsstelle rund um das Thema Ausbildung 4.0. Was heißt das? Unterstützung und Beratung unter Anderem zu den Schwerpunkten „Wie bekomme ich neue Auszubildende und wie halte ich sie?“, „Wie verändert sich die Ausbildung im Zusammenhang mit der zunehmenden Digitalisierung?“. Die Digitalisierung stellt Unternehmer, Ausbilder und Azubis vor neue Herausforderungen. Ziel ist es, vor Allem kleine und mittlere Betriebe in ihren Bemühungen rund um die Ausbildung zu unterstützen.

In den bisherigen Workshops entstand im Austausch mit Unternehmern und Ausbildern die Idee zu einem regelmäßigen Ausbilder-Stammtisch. Hier sollen langfristig Brennpunkt-Themen aufgegriffen und ein regelmäßiger Austausch ermöglicht werden. Zu den Treffen gibt es regelmäßig einen Impulsvortrag und Moderation durch einen Fachexperten.

Am 21. März trafen sich nun erstmals Ausbilder kleinerer, mittlerer und großer Betriebe. Zentrales Thema: Wie wirkt sich Digitalisierung auf Kommunikation im Unternehmen und speziell zwischen Ausbildern und Auszubildenden aus?

Trainer Andy Lüdemann entwickelt für Unternehmen und Bildungseinrichtungen Konzepte rund um den Einsatz digitaler Medien in Lehr-, Lern-, und Arbeitsprozessen. Neben seiner Berater- und Trainertätigkeit unterstützt er verschiedene staatliche und gemeinnützige Institutionen im Bereich der Medienbildung.

Er gab einen kurzen Input zu den Themen „Arbeit, Ausbildung und Digitalisierung, Werkzeuge, Methoden und Inhalte“. Anhand der Bleistift-Metapher entzündete sich auch die erste Diskussion, wie man die unterschiedlichen Einstellungen zum Thema - von Ablehnung der neuen Technologien bis hin zu denen, die die neue Technologie einführen und erproben - vereint. New Work wird eine zunehmende Herausforderung für Unternehmen: Kommunikation, Wissen, Medien, Kreativität und Persönlichkeitsentfaltung spielen eine immer wichtigere Rolle und wirken sich langfristig auf Strukturen, Organisation, Prozesse und die Arbeitsplatzgestaltung aus.

Die Technik schreitet weiter und immer schneller voran, so passen sich auch unsere nachkommenden Generationen immer mehr dem Wandel der Zeit an. Haben wir gerade noch mit der Generation Z zu tun, erwartet uns morgen die Generation Alpha und fordert „ältere Generationen“ heraus. Diese Generation ist in etwa so alt wie das iPad. Laut Prognose werden wir in 2025 voraussichtlich 2,5 Mrd. „Alphas“ in Ausbildung und Studium haben. Durchschnittlich verbringen „Alphas“ 14 Stunden vor digitalen Geräten. Sie besitzen die bisher höchste Technologieaffinität und werden laut Prognosen die bisher reichste Generation sein.

Was also kommt auf uns zu, wie müssen wir uns anpassen, unser Denken verändern, um diese jungen Menschen da abzuholen, wo sie stehen? Wie verzichtet ein Nicht-Technikaffiner auf Belehrungen, frei nach dem Motto: geh doch mal raus.

Die Meinungen spalten sich. Auch hier greift wiederum das Bleistift-Modell: ältere Generationen werden so schnell zu „Verhinderern, Kritikern“, Junge treiben die Technologie voran. „Online“ ist die Parallelrealität. Nichtsdestotrotz haben diese Jugendlichen gute und klare Haltungen, mit denen sie unsere Strukturen beeinflussen. Merken wir jetzt schon, dass Kommunikation offener und immer mehr auf Augenhöhe stattfinden muss, nach dem Prinzip ‚voneinander lernen‘ wird das künftig immer mehr gelebt. Grundlage ist die Haltung „Arbeiten um zu leben, nicht leben um zu arbeiten“ und „Arbeit muss Spaß machen“.

Sieht man diese Veränderungen, können die Generationen nur voneinander und miteinander profitieren, wenn sie voneinander und miteinander lernen.

Wissen bekommt eine immer geringere Halbwertzeit, künftig werden wir mehr, schneller und öfter lernen, um mit den Entwicklungen standzuhalten. Das erfordert in Unternehmen ein neues Verständnis, Wissensmanagement und Weiterbildungsmöglichkeiten.

„Ohne digitale Kompetenz kommt man im Berufsleben künftig nicht mehr aus [..]. Die Vorstellung, den gelernten Beruf im immer gleichen Umfeld ausüben zu können, muss von der Bereitschaft abgelöst werden, sich mit seinem Kompetenzprofil flexibel und regelmäßig neuen Herausforderungen zu stellen.“ (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, Weißbuch Arbeiten 4.0, 2016)

Die erste Stufe innerhalb der Berufsbildung sind die seit 2018 möglichen Zusatzqualifizierungen für Auszubildende im gewerblich-technischen Bereich. Vor allem kleinste und kleine Betriebe setzen diese noch nicht um. Es fehlt an Zeit und Ressourcen.

Ohnehin war dieses das eigentliche Brennpunktthema. Wie finde ich geeignete Auszubildende und wie halte ich sie? Auch hier gibt es klare Ansatzpunkte, aber kein Patentrezept. Immer noch gute Möglichkeiten sind Messen in Schulen oder Messen wie die IHK Jobfit. Wichtig sind auch alle Online-Tools wie Homepage und Imagefilme. Zudem muss der Unternehmer und Ausbilder seinen Azubis mehr bieten: digitale Medien und Möglichkeiten, sich online zu informieren und auszutauschen, im besten Fall eine interne Wissensplattform sowie eine Lernplattform. Es gibt auch weitere Best Practice Beispiele: Finanzierung eines Führerscheins, Bereitstellung von digitalen Medien, Hilfe bei der Wohnungssuche, Prämien, Weiterbildungen, um nur einige zu nennen. Im Austausch wurde auch deutlich, dass einige Jugendliche Unterstützung während der Ausbildung benötigen und die hierzu gängigen Fördermöglichkeiten nicht hinreichend bekannt sind.

Fazit der Veranstaltung: Vorrangig sind immer noch die Themen Recruiting, Marketing, Verbundausbildung, Weiterbildung, Mitarbeiterbindung und Employer-Branding.

Fragen und Anmeldungen beantwortet gerne Frau Baruschke-Herwegh unter 08031 2073-648.

Digitalisierung verändert alle Bereiche. Auch das Personalwesen bleibt davon nicht unbetroffen.

18.10.2018

Digitalisierung verändert alle Bereiche. Auch das Personalwesen bleibt davon nicht unbetroffen. Aus diesem Grund sollte der Workshop „Digitales Recruiting“ den Personalern, Geschäftsführern und Interessierten in der Region einen Weg durch das Dickicht der digitalen Werkzeuge zeigen und sie auf die Zukunft vorbereiten.

Am 18. Oktober konnten die rund 20 Teilnehmer, die aus unterschiedlichsten Unternehmensgrößen und Branchen wie Metall, Elektro oder IT kamen mehr über die digitale Welt von Morgen erfahren. Der Referent Alexander Pinker, Zukunftsstratege und Digitalisierungsexperte, hat es verstanden, kurzweilig und spannend nahezu alle aktuellen Themen, die das Personal betreffen, anzusprechen. Und das auf eine Art und Weise, die auch jeder „Nicht-Marketing-Fachmann“ oder „Nicht-Techniker“ gut nachvollziehen konnte.

Dies spiegelt sich auch in den hervorragenden Beurteilungen von Seiten der Teilnehmenden wieder. Besonders zu betonen ist, dass nach dem theoretischen Input, der neben verschiedenen Beispielen aus der internationalen Unternehmenslandschaft auch strategische Grundlagen für das digitale Recruiting vermittelte, ein Praxisteil folgte. Hier konnten die Teilnehmer in kleinen Gruppen an sogenannten „Personas“, also fiktiven potenziellen Bewerbern, und der „Candidate Journey“ arbeiten. Mit diesen konkreten Ergebnissen wusste am Ende des Tagesworkshops schließlich jeder, was in Zukunft die richtigen Schritte sind, um in Zeiten des digitalen Recruitings die Zielgruppe dort anzusprechen, wo sie sich aufhält, und das in einer Sprache, die genau ihre Lebenswelt trifft.

Neue Wege der Kommunikation für die Besetzung von Lehrstellen

Die Pausen wurden von den Teilnehmern für weitere Fragen und regen Austausch untereinander genutzt. So entstand dann auch die Idee für den nächsten Workshop, der sich um konkretes Handwerkszeug für das multimediale Recruiting drehen wird – und zwar darum, in Firmen eigenes Video zu drehen, um zukünftige Azubis anzusprechen.

PDF-Download

Artikel "Werkzeuge, Trends und Strategien" (427 KB) - aus OVB Heimatzeitungen
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Interview "Vom Generalisten zum Experten" (990 KB) - aus OVB Heimatzeitungen
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Workshop über digitale Medien in der Ausbildung19.07.2018

In diesem Workshop ging es um Digitalisierung, Industrie 4.0, soziale Netze und deren Auswirkung auf Arbeit und auf Ausbildung. Wie ändern sich Kompetenzen? Wie ändert sich Lernen / Lehren? Wie passen Auszubildende und Ausbilder und ihre unterschiedlichen Erfahrungen in diesem Kontext zusammen? Neben Fakten und Möglichkeiten, die aufgezeigt wurden, sollte vor allem ausprobiert und diskutiert werden. Dabei wurden gemeinsam Antworten auf Fragen wie „Wie entsteht ein 360° Video und wie kann man es in der Ausbildung einsetzen?“, „Ist das Smartphone ein Ausbildungsstörer oder das Tor zu unendlichem Wissen?“ erarbeitet und verschiedene oder auch gleiche Sichtweisen von „Lehrenden“ (Lernbegleitern) und Lernenden gegenübergestellt und diskutiert.

Dieser Workshop war mal ein etwas anderer Workshop. Auf der einen Seite saßen die Ausbilder, auf der anderen die (mitgebrachten) Auszubildenden. Schnell war klar, dass es große Unterschiede in der Nutzung digitaler Medien gibt. Hieraus entstand dann die Idee, einen regelmäßigen Austausch in Form eines „Ausbilder-Stammtisch“ zu organisieren, um Betroffene zu Beteiligten zu machen und das Wissen an dieser Stele zu vertiefen.

Diskusssionsrunde zu Azubi-Potential, Azubi-Assessment und Verbundausbildung29.05.2018

Unserem Aufruf zum Austausch am runden Tisch sind mehrere namhafte Unternehmen aus Metall- und Maschinenbau, Elektro und IT gefolgt. Sinn der Veranstaltung war, untereinander abzustimmen, ob die geplanten Projekte, wie wir sie aus den bisherigen Interviews eruiert haben, auch auf Zustimmung bei den Unternehmen treffen oder ob es Korrekturwünsche gibt oder weitere Ideen aufgegriffen werden sollen.

Das erste Thema war Azubi-Potential. In diesem Projekt wollen wir  Schüler testen und in ein Praktikum vermitteln. Wir testen MittelschülerInnen der achten Klassen und RealschülerInnen der neunten Klassen auf ihre Neigung und Eignung in den Bereichen IT, Metall und Elektro testen, um sie anschließend in ein Praktikum bei einem interessierten Unternehmen zu vermitteln. Die Testung erfolgt online und live.

Unser Azubi-Assessment funktioniert ähnlich. Hier bieten wir Unterstützung für Firmen, die ihre Bewerber vor der Übernahme in ein Ausbildungsverhältnis genauer prüfen möchten.

Das dritte, aber nicht minder wichtige Thema ist die Verbundausbildung. Hier bieten wir Unterstützung während der Ausbildung, da nicht alle Inhalte im Betrieb vermittelt werden können. Das beinhaltet Beratung von KMU, Vermittlung an Kooperationsbetriebe, die Auftrags- oder Verbundausbildung anbieten sowie die Entwicklung anderer Lösungsansätze.

Insgesamt wurden die Kontakte intensiviert und der Austausch zwischen den Unternehmen angeregt.

Vorstellung des Projekts Digitale Kompetenzen im Verbund26.10.2017

Am 26. Oktober 2017 fanden sich Vertreter der Stadt und des Landkreises Rosenheim aus Politik und Wirtschaft zur Auftaktveranstaltung des JOBSTARTER plus Projekts „DigiKompiV – Digitale Kompetenzen im Verbund" ein.

Ca. 40 Gäste sowie Vertreter der Presse konnten sich in den Räumlichkeiten der Beruflichen Fortbildungszentren (bfz) gGmbH in Rosenheim über das neue Projekt informieren.

Grußworte sprachen unter anderem der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Rosenheim Anton Haindl, der Geschäftsführer der IHK Rosenheim Wolfgang Janhsen, der Vorsitzende der ROSIK e.V. (Rosenheimer Initiative zur Förderung der Informations- und Kommunikationstechnik) Alexander Dalzio sowie Patrick Huber, Manager des regionalen Gründerzentrums Stellwerk18.

 

Jobstarter in Presse und Fernsehen:

Zeitungsbericht "Bildung vernetzten" aus "Echo" (Rosenheim)

RFO-Fernsehbeitrag "Jobstarter"

Bericht "Ausbildung 4.0 - Ausbilder:Zusammen weniger allein" (144 KB) - aus OVB Heimatzeitungen

OVB Heimatzeitungen